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Aktuell

Die ersten Töne unserer Orgel in Alsleben

Längere Zeit waren unserr Orgelbauer in Alsleben nicht zu sehen und zu hören. Doch sie waren nicht tatenlos. Denn in der Zwischenzeit wurde das Pfeifenwerk und sämtliche mechanische Teile der Orgel in der Werkstatt der Orgelbaufirma Hüfken in Halberstadt überarbeitet oder sogar neu erstellt. Viele Pfeifen waren unbrauchbar oder fehlten ganz. In Handarbeit wurden sie nachgefertigt und dem Klang der originalen Feithorgel nachempfunden. 

Eine Besonderheit für die kleine Orgel ist das Schwellwerk. Das ist ein abgeschlossener Kasten mit verschiedenen Registern, den man über einer "Schweller" öffnen und schließen kann, vergleichbar mit einem Lautstärkenregeler am Radio. Auch dieser Kasten wurde überarbeitet, so dass er wieder seine Funktion erfüllen kann.

Die Prospektpfeifen, also die sichtbaren Pfeifen in der "Fassade" erstrahlen schon im neuen Glanz. Nun kommt aber die Feinarbeit: Jede einzelne Pfeife wird gestimmt und erhält ihren typsichen Ton in ihrer Klangfarbe.

Wenn alles fertig gestimmt ist, wird die Orgel vom Orgelsachverständigen des Bistums geprüft (vergleichbar mit dem "TÜV"). Bis zum Osterfest soll die Orgel fertig sein und wird dann im neuen Klang das "Halleluja" spielen.

 

In einem VIDEO erklärt Herr Hüfken, wie unsere Feithorgel funktioniert.

 

Bild 1: Die Prospektpfeifen bilden das "Prinzipal"-Register.

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Bild 2: Die beiden Manuale und Registerkippschalter

Bild 3: Erneuerte Ventile, die die Luft zu jeder einzelnen Pfeife führen.

Bild 4: Die Orgelbauer der Firma "Hüfken" packen die Pfeifen der "Gambe" aus. Dieses Register wurde komplett erneuert.

 

Neues von der Baustelle St. Elisabeth (1)

 

Das gesamte Pfeifenwerk wird abgebaut un in der Werkstatt der Orgelbaufirma aufgearbeitet.

 

 

 

Die Altarplatte wurde links und rechts verkürzt und beschliffen. Im HIntergrund: Die Fußbodenplatten vor dem Tabernakel wurden entfernt.

 

 

Nun steht nur noch das Orgelgehäuse.

 

Immobilienkonzept der Pfarrei St. Michael

In den vergangenen Monaten haben Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat das neue Immobilienkonzept für die Pfarrei erstellt. Die Gremien haben sich dabei Gedanken gemacht, wie Kirchen und andere Gebäude in Trägerschaft der Pfarrei zukünftig mit Leben erfüllt werden und was unsere Gemeinden auch verantwortlich erhalten können. Dabei sind auch neue Ideen und Konzepte entstanden.

Das Immobilienkonzept ist HIER zugänglich.

Ministranten auf Wallfahrt: Einmal Rom und zurück

Vom 2. bis 6. Februar begaben sich vier Ministranten mit zwei Begleitern aus unserer Pfarrei "St. Michael" auf eine Pilgerreise in die ewige Stadt. Hintergrund  war es, einmal Dankeschön zu sagen für die Zeit, welche die Jungs investieren, um sich auf ihren Dienst am Altar vorzubereiten. Für ihren Dienst, den sie jeden Sonntag tun und sich selbst nur bei Krankheit entschuldigen. Für den Verzicht auf den Fußballverein, da die Punktspiele häufig Sonntagvormittag sind. - Allen Sponsoren, die uns diese Reise auch finanziell ermöglichten sei hier  ein besonderes Dankeschön ausgesprochen.

Neben den vier Papstbasiliken durften wir auch die Schweizergarde besuchen und an der Generalaudienz teilnehmen. Doch am besten können wahrscheinlich die Jungs selbst von ihren Erlebnissen erzählen:

"Wir haben in Rom sehr viele interessante und aufschlussreiche Erfahrungen sammeln können. Bei dieser Ministrantenwallfahrt haben wir auch Dinge erlebt, die man sonst nicht so macht  oder von denen man nichts mitkriegt. Ein besonderes Beispiel dafür war der Besuch in den Räumlichkeiten der Schweizergarde. Da haben wir viel über die Schweizergarde erfahren können und haben sogar die Waffenkammer besucht. Der oberste Kommandant hat uns viel erklärt und gezeigt. - Es war eine sehr eindrucksvolle Reise, die hauptsächlich positive Gedanken und Erinnerungen zurücklässt."
 "Am Dienstag waren wir in der Kaserne der Schweizer Garde. Dort durften wir mit dem Kommandanten die Waffenkamer anschauen. Das war echt cool. Und alle unsere Fragen wurden beantwortet. Anschließend waren wir zur Heiligen Messe in der Kapelle der Schweizergarde eingeladen. Diese hat in drei Sprachen stattgefunden - Deutsch, Italienisch und Französisch. So konnten alle Anwesenden alles verstehen. Am Mittwoch bei der Generalaudienz habe ich vom Papst das Gewand berührt. Dieser Moment war einfach unglaublich."

"Es ist schwierig, alles an Informationen zu behalten, so beeindruckend war die Woche. Ich hoffe, diese Woche bleibt uns noch lange im Gedächtnis. Was mir persönlich am Meisten gefallen hat, waren die Einblicke in das Leben der Schweizergarde. Aber „allesübertreffend“  war, dass ich dem Papst die Hand geben konnte. - Was ich aus der Woche mitgenommen habe ist: Wir sollen glauben, auch ohne Beweise."

Die Kinder, sowie auch wir Begleiter durften erfahren, dass wir zwar in der Diaspora gut verstreut unseren Glauben leben, dass wir aber zu einer großen Familie gehören, die durch eben diesen Glauben an Christus miteinander verbunden ist - egal wo wir sind auf der Welt.